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Belcea Quartet, Wiener Konzerthaus - Die Presse
Thursday 27 March 2014

Den so mitreißenden wie gedankenvollen Ausklang bildete Schostakowitschs g-Moll-Klavierquintett Opus 57. Was nicht allein am perfekten Spiel der Quartettisten lag, sondern ebenso am (viel zu selten in Wien gastierenden) Piotr Anderszewski. Er schöpfte nicht nur die brillanten Möglichkeiten seines Parts aus, sondern fügte sich ebenso selbstverständlich in das Ensemble, um die anderen zur Geltung kommen zu lassen. Seinen Kollegen Clifford Curzon hat man einst als zum Kammermusiker gesteigerten Solisten bezeichnet. Spätestens mit dieser Schostakowitsch-Interpretation darf man Anderszewski einen seiner legitimen Nachfolger nennen.

Photo: © K. Miura 2007
Source: Die Presse
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