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Wiener Konzerthaus - Die Presse
Thursday 27 November 2014

Am Mittwoch dann Piotr Anderszewski. der den Gilmore-Preis 2002 bekommen hat. Wie Gerstein besticht er durch feinnerviges Spiel, sich nie in den Vordergrund drängende Brillanz und Streben nach größtmöglicher Durchsichtigkeit. Vor allem, wenn er sich Bach widmet, zu dessen bedeutendsten Interpreten am Klavier er zählt. Nicht nur, dass er die kräfteraubende sechste Englische Suite an den Schluss seines offiziellen Programms setzte, spielte er sie mit einer Perfektion, durch die selbst in der abschließenden, in rasantem Tempo genommenen Gigue alle Stimmen mit exemplarischer Klarheit erstanden. Auch die anderen Sätze dieses d-Moll-Werks und die Sarabande aus der ersten Bach-Partita spielte er mit Selbstverständlichkeit und Subtilität.

Photo: © Ari Rossner/Warner Classics 2014
Source: Die Presse


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